Die medizinische Betreuung und Begleitung schwerkranker und sterbender Patienten erfordert von den Betreuenden Spezialwissen und die Fähigkeit zur interprofessionellen und interdisziplinären Zusammenarbeit. Das Behandlungskonzept muß physische, psychische, soziale und spirituelle Dimensionen berücksichtigen. Unser Wissen in der Palliativmedizin ist noch lückenhaft; deshalb muß die Diagnostik und Therapie in dieser Krankheitsphase unter dem Behandlungsziel der bestmöglichen Lebensqualität neu erforscht und für jeden Patienten individuell festgelegt werden. Die dazu notwendigen Kenntnisse sollen in der Palliativmedizinischen Akademie vermittelt werden.
Nachdem bereits 1998 im Universitätsklinikum Mannheim an der III. Medizinischen Klinik eine Palliativstation mit 10 Betten begründet wurde und diese Station im Jahr 2006 auf 14 Betten erweitert wurde und schon seit 1999 palliativmedizinische Vorlesungen für Studenten angeboten werden, war der Schritt zu der Gründung einer Palliativmedizinischen Akademie nicht mehr weit. Diese wurde 2008 ins Leben gerufen, dem Beirat gehören an:
Die Akademie bietet palliativmedizinische
Kurse für Ärzte und Kurse für Pflegekräfte nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der Bundesärztekammer an. Die Kurse finden im Universitätsklinikum Mannheim statt.
Darüber hinaus ist ein
Trauer-Café gegründet worden, das Angehörigen von verstorbenen Patienten eine Hilfestellung bei der Trauerbewältigung bieten soll. Die Teilnahme am Trauer-Café ist kostenfrei. Das Trauer-Café wird von der
Heinrich Vetter-Stiftung und der
Fuchs Petrolub AG finanziell unterstützt.
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV ist der/die jeweilige Direktor/in bzw. Leiter/in der Einrichtung.
Universitätsmedizin Mannheim
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